Karoline Herfurth
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    Zinnsoldat

    Von Karoline | 17.Januar 2008

    Gwisdek hat auf der Premiere zu mir gesagt: “Du musst immer den Humor behalten. Dieser Beruf ohne Spaß ist ungesund”.

    Das ist wohl wahr.

    Manchmal komme ich mir vor wie ein braver Zinnsoldat, der fleißig seine Aufgaben erledigt. Aber in diesem Beruf muss man lebendig bleiben, um kreativ sein zu können.

    Also habe ich es gleich ausprobiert bei meinem Fotoshooting heute für die CINEMA. Und es war richtig toll. Manchmal ist dieses ganze öffentliche Dasein sehr überwältigend und man muss ein bisschen nach der Naivität und dem Mut nach Fehlern graben.

    Aber ich werde es versuchen beizubehalten.Und bin Gwisdek dankbar für diese Lektion.

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    Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 17. Januar 2008 um 20:15 Uhr von Karoline veröffentlicht. Sie können die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.


    Topics: Nachgedacht
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    6 Kommentare to “Zinnsoldat”

    1. Ani*ka

      und kann man die Bilder irgendwann bewundern? Gab’s noch ein Interview dazu?

    2. Cathrin

      Da kann ich nur zustimmen!
      Denk mal, dass man kaum einen Beruf ohne Humor aushält, oder?

      Merk’s grad selber..So langsam die letzten Prüfungen des Studiums und um was geht’s? Unternehmensführung, Strategieentwicklungen..*gähn* Das Letzte echt, wenn man sich da nich den Humor erhält..ui ui

      Grüßli!

    3. Gerd

      Bleibe einfach wie du bist, dass ist das wichtigste. Finde ich zumindestens.
      Ich hoffe auch die Fotos bewundern zu können.
      lg Gerd

    4. Sören

      Ich bewundere Schauspieler auch immer wieder. Ich hab schon öfter am Set erlebt, dass das Team durch Einflüsse wie strenger Kälte, peitschendem Regen oder brachialer Hitze einfach irgendwann schlapp macht und die Moral sich gen Null bewegt. Doch die Schauspieler sind immer diejenigen, die durch ihre meist liebenswürdige und eigentlich immer positiven Art das Team wieder aufmuntern – trotzdessen, dass sie einen sehr harten Job haben und eigentlich genug mit sich selbst und ihrer Rolle zu tun haben. Und Karoline, ich kann mir sicher gut vorstellen, dass du genauso bist und das solltest du auch immer beibehalten :)

    5. Memo

      Oh ja, sie ist so Sören.

      Ich durfte Karoline am Set des Kinofilms “Im Winter ein Jahr” erleben (als Komparse). Und sie ist genau so wie Du sie beschreibst und sogar die Situation die Du geschildert hast, traf an dem letzten Drehtag für den Kinofilm genau zu :)

      Es regnete und regnete und regnete, es war ars**kalt und man konnte langsam nicht mehr. Es wurde tatsächlich bis 2 Uhr morgens gedreht und das mitten in der Münchner Innenstadt. Und Karoline: sie war immer bestens drauf!

      Lieben Gruß an Dich Karoline :)
      hier nochmal zur Erinnerung das Bild vom Dreh:
      http://images.lokalisten.de/photos/a-gal/2007/12/24/01/640946_1198453016260l.jpg

    6. Benedikt

      Hmm… es kann wohl nicht schaden sich einen solchen guten Rat frühzeitig zu Herzen zu nehmen. Letzlich ist jeder Beruf ohne Spaß ungesund und mit Humor kommt man meiner Erfahrung nach leichter durchs Leben. Ich hatte speziell in den letzten zwei Jahren öfters die Gelegenheit mit Menschen zusammen zu arbeiten, die keinen Spaß an ihrer Arbeit haben… oder ihn verloren haben. Ich glaube der “richtige” Beruf zeichnet sich dadurch aus, dass man auch an Tagen, an denen man glaubt, es geht nicht mehr, es trotzdem wieder genau so machen würde.

      Natürlich macht es einen Unterschied, wenn man in der Öffentlichkeit und damit unter Beobachtung steht. In diese Situation fällt es wohl schwer sich hinein zu versetzen. Ich selbst spiele in einem örtlichen Laientheater und werde immer wieder mal auf der Straße angesprochen. Dieser “Ruhm” ist durchaus schmeichelhaft, allerdings ist dieser für mich nur ein Nebeneffekt. Ich spiele, weil ich es liebe und die Bühne inzwischen mein zweites Zuhause ist. Und weil es Spaß macht mit Gleichgesinnten das beste aus einem Projekt zu machen.

      Auch wenn ich dich vermutlich nie kennen lernen werde, hoffe ich, dass dich dieser Rat immer begleitet.