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	<title>Karoline Herfurth &#187; Weimar</title>
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	<description>Und darum wird beim happy-end im Film jewöhnlich abjeblendt ...</description>
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		<title>Nachgefragt: Proben nach der Premiere?</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 07:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karoline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Liliom]]></category>
		<category><![CDATA[Proben]]></category>
		<category><![CDATA[Weimar]]></category>

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		<description><![CDATA[Holger - Ich war am 10. Juli in Weimar. Und begeistert. Von der Liliom-Auff&#252;hrung und der tollen schauspielerischen Leistung der Akteure. Was mir allerdings ein R&#228;tsel ist: Wie beh&#228;lt man denn bei einem zweieinhalb-Stunden-St&#252;ck, das nur alle paar Wochen aufgef&#252;hrt wird, den Text? Vergi&#223;t man nicht bestimmte Regie-Anweisungen? Werden solche St&#252;cke nach l&#228;ngerer Pause noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Holger -</em></strong> <em>Ich war am 10. Juli in <a target="_blank" href="http://http://blog.ln-online.de/angetan/2219">Weimar</a>. Und begeistert. Von der Liliom-Auff&#252;hrung und der tollen schauspielerischen Leistung der Akteure. Was mir allerdings ein R&#228;tsel ist: Wie beh&#228;lt man denn bei einem zweieinhalb-Stunden-St&#252;ck, das nur alle paar Wochen aufgef&#252;hrt wird, den Text? Vergi&#223;t man nicht bestimmte Regie-Anweisungen? Werden solche St&#252;cke nach l&#228;ngerer Pause noch einmal geprobt?</em> </p>
<p> Normalerweise habe ich Aufzeichnungen aus der Probenzeit, die ich mir vor einer Vorstellung noch einmal anschaue. Aber wenn man die Rolle einmal in sich aufgenommen hat und ihren Weg durch das St&#252;ck gebaut und erlebt hat, kann man diese Reise meist m&#252;helos wieder und wieder von Neuem beginnen und jedes Mal wird sie ein bisschen anders sein. So ist es mir jedenfalls bis jetzt gegangen.</p>
<p>Ich habe trotzdem jedes Mal Angst, nicht bis zu dem Punkt zu kommen, an dem ich mit der Figur schon einmal war. Aber wenn die Probenzeit intensiv war, dann ist auf mein Ged&#228;chtnis ganz gut Verlass. Wenn ein St&#252;ck in der n&#228;chsten Spielzeit noch einmal aufgenommen wird, gibt es eine Wiederaufnahmeprobe am selben Tag der ersten Vorf&#252;hrung.</p>
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		<title>Liliom und Julie</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 07:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karoline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich wurde hier in Kommentaren gefragt, wie aktuell ich das St&#252;ck Liliom und im Besonderen die Rolle der Julie heute noch finde.
Erst einmal geht es in diesem St&#252;ck ja um Liebe und was von Liebe handelt, muss etwas mit heute zu tun haben. Nat&#252;rlich spielt es in einem historischen Hintergrund mit einer f&#252;r heutige Verh&#228;ltnisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wurde hier in Kommentaren gefragt, wie aktuell ich das St&#252;ck Liliom und im Besonderen die Rolle der Julie heute noch finde.</p>
<p>Erst einmal geht es in diesem St&#252;ck ja um Liebe und was von Liebe handelt, muss etwas mit heute zu tun haben. Nat&#252;rlich spielt es in einem historischen Hintergrund mit einer f&#252;r heutige Verh&#228;ltnisse altmodischen Sprache. Aber es werden ganz zentrale Dinge einer Liebe verhandelt: Liliom ist der Star des Praters, muss dieses Leben aber f&#252;r seine Liebe zu Julie und seinen Wunsch nach einem gemeinsamen Leben aufgeben. Er verliert dadurch einen gro&#223;en Teil seiner Selbst und hat fortan eine Sehnsucht dahin zur&#252;ck. Denn da war er gro&#223;, das konnte er. Lieben und gut zu jemanden sein, jemanden gl&#252;cklich machen, dass sind Dinge die neu f&#252;r ihn sind. Da f&#252;hlt er sich unsicher und schwach und kann mit Fehlern nicht umgehen und wird w&#252;tend und f&#228;ngt an zu schlagen.</p>
<p>Hier steht der &#246;ffentliche Raum des Berufs gegen den privaten Raum einer Beziehung oder Familie und diese im Konflikt zueinander. Wie sehr darf man sich aufgeben. Und je mehr Julie das aush&#228;lt und ihn trotzdem bedingungslos liebt und je mehr sie stark ist f&#252;r ihn desto st&#228;rker empfindet er das als Spiegel seiner Unf&#228;higkeit und Schw&#228;che und seiner Schuld und sieht in Julies Blick eine immer gr&#246;&#223;er werdende Anklage. Julie hat ihre Existenz und ihren Anstand f&#252;r ihn aufgegeben. Ohne ihn w&#228;re sie jetzt verloren. Sie hat sich von ihm abh&#228;ngig gemacht und ihr ganzes Leben zum Geschenk gemacht. Sie lebt nur noch f&#252;r ihn. Diese Verantwortung erdr&#252;ckt ihn. Die beiden k&#246;nnen nicht miteinander kommunizieren. Immer entstehen Missverst&#228;ndnisse. Liliom will Julie ein Zuhause geben k&#246;nnen. Aber er kann nicht einem normalen Beruf nachgehen, das ist er nicht, das kann er nicht. Dadurch kann er Julie nichts zu essen bringen oder ein Dach &#252;ber dem Kopf bieten. Daf&#252;r hasst er sich so sehr, dass ihn die Schuld erdr&#252;ckt. Julie aber will gar nicht dieses Heim. Sie will einfach nur seine Liebe und mit ihm zusammen sein. Wie und wo ist ihr egal. Sie hat diese konservativen Vorstellungen nicht, nur versteht Liliom das nicht. Weil sie nie miteinander sprechen. Weil sie aber auch keinen Ort haben, an dem sie in Ruhe und alleine sind. Weil sie in einem Treppenhaus leben, gleich hinter dem Prater.</p>
<p>Es geht um N&#228;he und Distanz und Missverst&#228;ndnisse und Kommunikation und dem Konflikt zwischen dem eigenen Ego und der Liebe und der Balance von beidem. Es geht um das Missverh&#228;ltnis von eigenen Sehns&#252;chten und gesellschaftlichen Ma&#223;st&#228;ben, denen man als Individuum  in dieser Gesellschaft unterliegt, da man sie in sich tr&#228;gt. Es geht um eine gro&#223;e Liebe die an dem Druck von au&#223;en und der Unf&#228;higkeit der Figuren, die eigenen inneren Konflikte zu behandeln, zerbricht.</p>
<p>Ich finde das sehr aktuell. Man kann fast jeden Satz dieses St&#252;cks (in der Fassung wie wir sie spielen) auf heute m&#252;nzen.</p>
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		<title>Premiere Liliom</title>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 07:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karoline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Lampenfieber]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich war so aufgeregt wie schon lange nicht mehr in meinem Leben. Und ich hatte kein Gef&#252;hl f&#252;r gar nichts mehr. Aber meine Mama sa&#223; im Publikum und Freunde auch und ich musste mich auch noch erinnern manchmal zu atmen und dann ging das.
Am Nachmittag wollte ich zur Entspannung reiten gehen. Mir ist dummerweise das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war so aufgeregt wie schon lange nicht mehr in meinem Leben. Und ich hatte kein Gef&#252;hl f&#252;r gar nichts mehr. Aber meine Mama sa&#223; im Publikum und Freunde auch und ich musste mich auch noch erinnern manchmal zu atmen und dann ging das.</p>
<p>Am Nachmittag wollte ich zur Entspannung reiten gehen. Mir ist dummerweise das Pferd davongelaufen mit mir oben drauf und sehr schnell. Das hat zur Absenkung des Adrenalinspiegels nicht beigetragen Also musste ich mich auf eine Wiese in die Sonne setzen, aber als mir dann drei Zecken die Hand hoch laufen wollten und bevor ich den Rest des Tages mit Zeckenpanik verbringen w&#252;rde, habe ich mich einfach der Premierenhysterie hingegeben. Und irgendwie hat´s dann auch geklappt.</p>
<p>Ist schon anders, auf so einer B&#252;hne. Die unmittelbare Reaktion vom Publikum. Und auch das unmittelbare Ausbleiben einer Reaktion. Ich habe auch schon die zweite Vorstellung hinter mir, da hatte ich das Gef&#252;hl, alles ist still und ich muss arbeiten und arbeiten um das Publikum von den Sitzen abzuholen. Jetzt freue ich mich auf die N&#228;chste. Es ist toll, sich an alles zu erinnern und neu zu erleben.</p>
<p>Ich hab dann noch meinen Hotelschl&#252;ssel verloren und bis vier mit meinem Handy den Parkplatz abgesucht. Und ich war nicht betrunken.</p>
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		<title>TheaterTheater</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 18:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karoline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich stecke mitten in den Proben zu LILIOM und versinke in den vertrauten Ger&#252;chen und dem Staub von Probeb&#252;hnen.
Ich f&#252;hle mich, als w&#228;re ich zur&#252;ck in der Schule. Sie hat mich wieder. Und immer h&#246;re ich die unzufriedenen Stimmen meiner Dozenten in meinem Kopf und mir wird bewusst, was f&#252;r ein blutiger Anf&#228;nger ich bin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stecke <a href="http://karoline-herfurth.de/neujahrswunsch/99">mitten in den Proben</a> zu LILIOM und versinke in den vertrauten Ger&#252;chen und dem Staub von Probeb&#252;hnen.</p>
<p>Ich f&#252;hle mich, als w&#228;re ich zur&#252;ck in der Schule. Sie hat mich wieder. Und immer h&#246;re ich die unzufriedenen Stimmen meiner Dozenten in meinem Kopf und mir wird bewusst, was f&#252;r ein blutiger Anf&#228;nger ich bin. Und es ist so toll. Dieses Theaterspielen. Es ist so gro&#223; und artifiziell im Gegensatz zum Naturalismus vom Film. Und man kann so viel rumprobieren und &#252;bertreiben und Pausen ausdehnen und sich Zeit und Raum auf der B&#252;hne erobern.</p>
<p>Ich lerne und lerne und lerne.</p>
<p>Und ich habe mir ein heimliches Berufsziel in den Kopf gesetzt. Das behalte ich f&#252;r mich, bis es wahr geworden ist.</p>
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		<title>Neujahr</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jan 2008 13:35:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karoline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leinwand]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspielschule]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Drehbuch]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Weimar]]></category>
		<category><![CDATA[Winter ein Jahr]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo. Hallo 2008. Allen ein gl&#252;ckliches neues Jahr.
Und mein Kalender ist schon wieder voll bis 10. Mai. Da bibber ich jetzt schon vor, denn da sage ich dann &#8220;Hallo B&#252;hne in Weimar&#8221;. Aber ick freu mir den Meister Goethe zu besuchen. Naja, ich und die B&#252;hne &#8211; wir lernen uns schon noch lieben. Und sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo. Hallo 2008. Allen ein gl&#252;ckliches neues Jahr.</p>
<p>Und mein Kalender ist schon wieder voll bis 10. Mai. Da bibber ich jetzt schon vor, denn da sage ich dann &#8220;Hallo B&#252;hne in Weimar&#8221;. Aber ick freu mir den Meister Goethe zu besuchen. Naja, ich und die B&#252;hne &#8211; wir lernen uns schon noch lieben. Und sind die besten Beziehungen nicht die mit viel Arbeit?</p>
<p>Ist schon sch&#246;n so freie Zeit, wie ich sie jetzt hatte. Nur die ist auch sooo schnell vorbei. Und ich habe so ein spannendes Drehbuch gelesen! Aber wird noch nicht verraten &#8230;</p>
<p>Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten au&#223;er das ich mich mit meiner Diplomarbeit herumqu&#228;le oder besser, endlich damit anzufangen &#8230; tjaja.</p>
<p>Aber!!!!: Bald fahre ich zum Synchron nach M&#252;nchen f&#252;r &#8220;<a target="_blank" href="http://www.bavaria-film.de/index.php?id=350&amp;news=9286">Im Winter ein Jahr</a>&#8221; und dann werde ich etwas von dem Film sehen und ich bin so furchtbar nerv&#246;s &#8230;</p>
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		<title>R&#252;ffel</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 18:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karoline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Roter Teppich]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspielschule]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Absolventenvorspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Diplom]]></category>
		<category><![CDATA[Keinohrhasen]]></category>
		<category><![CDATA[Weimar]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe ja von euch einen berechtigten R&#252;ffel erhalten, von wegen ich w&#252;rde diesen Blog vernachl&#228;ssigen. Ich hoffe ihr verzeiht mir meine Nachl&#228;ssigkeit. Ich freue mich n&#228;mlich wirklich sehr &#252;ber euren guten Zuspruch und die Kritik und das direkte Feedback zu einem Film und so.
Inzwischen ist mein Abschluss gemacht. Ich darf mich jetzt also Diplom-Charakterdarstellerin nennen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ja von euch einen berechtigten R&#252;ffel erhalten, von wegen ich w&#252;rde diesen Blog vernachl&#228;ssigen. Ich hoffe ihr verzeiht mir meine Nachl&#228;ssigkeit. Ich freue mich n&#228;mlich wirklich sehr &#252;ber euren guten Zuspruch und die Kritik und das direkte Feedback zu einem Film und so.</p>
<p>Inzwischen ist mein Abschluss gemacht. Ich darf mich jetzt also Diplom-Charakterdarstellerin nennen. Nur meine Diplomarbeit fehlt noch und an die mache ich mich jetzt.</p>
<p>Das I- Vorspiel war noch furchtbar aufregend, aber ich hatte keinen Blackout und keine H&#228;nger. Nur Angstschwei&#223; und so lautes Herzklopfen, dass ich mein Herz beim Pumpen beobachten konnte.</p>
<p>Ja, ja, ich und die B&#252;hne, das wird noch ein aufregender Kampf. Der geht auch bald weiter, und zwar spiele ich ab Mai in Weimar das St&#252;ck Liliom. Das ist das erste spruchreife Ergebnis meines I-Vorspiels und ich freue mich unglaublich.</p>
<p>Und jetzt gehe ich auf die Premiere von&#8221; Keinohrhasen&#8221;, dem neuen Film von Til Schweiger. Bin schon seehr neugierig.</p>
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