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	<title>Karoline Herfurth &#187; Liliom</title>
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	<description>Und darum wird beim happy-end im Film jewöhnlich abjeblendt ...</description>
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		<title>B&#252;hnenreif</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 16:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karoline</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mir wurde die Frage gestellt, wie man denn als Schauspieler an Theaterrollen kommt, ob es wie beim Film Castings gibt.
Also f&#252;r Theaterrollen spricht man im Allgemeinen vor. Aber es gibt auch andere Wege: Ein Regisseur oder Intendant ist interessiert und schaut sich ein laufendes St&#252;ck an, in dem der Schauspieler spielt. Oder man ist mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir wurde die Frage gestellt, wie man denn als Schauspieler an Theaterrollen kommt, ob es wie beim Film Castings gibt.</p>
<p>Also f&#252;r Theaterrollen spricht man im Allgemeinen vor. Aber es gibt auch andere Wege: Ein Regisseur oder Intendant ist interessiert und schaut sich ein laufendes St&#252;ck an, in dem der Schauspieler spielt. Oder man ist mit Regisseuren oder Intendanten bekannt, die einen schon von der B&#252;hne kennen und daraus ergibt sich eine Zusammenarbeit.</p>
<p>Aber der richtige Weg ist das Vorsprechen f&#252;r einen Platz im festen Ensemble. Wenn man aufgenommen wird, erf&#228;hrt man immer zu Beginn der Spielzeit, in welche Rollen.</p>
<p>Bei mir war es der Fall, dass die Regisseurin von Liliom bei meinem Intendantenvorspiel an der Ernst Busch auf mich aufmerksam geworden ist und mich gefragt hat, ob ich die Rolle der Julie &#252;bernehmen m&#246;chte. So war das. Mal sehen wie es weitergeht.</p>
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		<title>Nachgefragt: Proben nach der Premiere?</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 07:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karoline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
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		<description><![CDATA[Holger - Ich war am 10. Juli in Weimar. Und begeistert. Von der Liliom-Auff&#252;hrung und der tollen schauspielerischen Leistung der Akteure. Was mir allerdings ein R&#228;tsel ist: Wie beh&#228;lt man denn bei einem zweieinhalb-Stunden-St&#252;ck, das nur alle paar Wochen aufgef&#252;hrt wird, den Text? Vergi&#223;t man nicht bestimmte Regie-Anweisungen? Werden solche St&#252;cke nach l&#228;ngerer Pause noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Holger -</em></strong> <em>Ich war am 10. Juli in <a target="_blank" href="http://http://blog.ln-online.de/angetan/2219">Weimar</a>. Und begeistert. Von der Liliom-Auff&#252;hrung und der tollen schauspielerischen Leistung der Akteure. Was mir allerdings ein R&#228;tsel ist: Wie beh&#228;lt man denn bei einem zweieinhalb-Stunden-St&#252;ck, das nur alle paar Wochen aufgef&#252;hrt wird, den Text? Vergi&#223;t man nicht bestimmte Regie-Anweisungen? Werden solche St&#252;cke nach l&#228;ngerer Pause noch einmal geprobt?</em> </p>
<p> Normalerweise habe ich Aufzeichnungen aus der Probenzeit, die ich mir vor einer Vorstellung noch einmal anschaue. Aber wenn man die Rolle einmal in sich aufgenommen hat und ihren Weg durch das St&#252;ck gebaut und erlebt hat, kann man diese Reise meist m&#252;helos wieder und wieder von Neuem beginnen und jedes Mal wird sie ein bisschen anders sein. So ist es mir jedenfalls bis jetzt gegangen.</p>
<p>Ich habe trotzdem jedes Mal Angst, nicht bis zu dem Punkt zu kommen, an dem ich mit der Figur schon einmal war. Aber wenn die Probenzeit intensiv war, dann ist auf mein Ged&#228;chtnis ganz gut Verlass. Wenn ein St&#252;ck in der n&#228;chsten Spielzeit noch einmal aufgenommen wird, gibt es eine Wiederaufnahmeprobe am selben Tag der ersten Vorf&#252;hrung.</p>
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		<title>Liliom und Julie</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 07:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karoline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich wurde hier in Kommentaren gefragt, wie aktuell ich das St&#252;ck Liliom und im Besonderen die Rolle der Julie heute noch finde.
Erst einmal geht es in diesem St&#252;ck ja um Liebe und was von Liebe handelt, muss etwas mit heute zu tun haben. Nat&#252;rlich spielt es in einem historischen Hintergrund mit einer f&#252;r heutige Verh&#228;ltnisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wurde hier in Kommentaren gefragt, wie aktuell ich das St&#252;ck Liliom und im Besonderen die Rolle der Julie heute noch finde.</p>
<p>Erst einmal geht es in diesem St&#252;ck ja um Liebe und was von Liebe handelt, muss etwas mit heute zu tun haben. Nat&#252;rlich spielt es in einem historischen Hintergrund mit einer f&#252;r heutige Verh&#228;ltnisse altmodischen Sprache. Aber es werden ganz zentrale Dinge einer Liebe verhandelt: Liliom ist der Star des Praters, muss dieses Leben aber f&#252;r seine Liebe zu Julie und seinen Wunsch nach einem gemeinsamen Leben aufgeben. Er verliert dadurch einen gro&#223;en Teil seiner Selbst und hat fortan eine Sehnsucht dahin zur&#252;ck. Denn da war er gro&#223;, das konnte er. Lieben und gut zu jemanden sein, jemanden gl&#252;cklich machen, dass sind Dinge die neu f&#252;r ihn sind. Da f&#252;hlt er sich unsicher und schwach und kann mit Fehlern nicht umgehen und wird w&#252;tend und f&#228;ngt an zu schlagen.</p>
<p>Hier steht der &#246;ffentliche Raum des Berufs gegen den privaten Raum einer Beziehung oder Familie und diese im Konflikt zueinander. Wie sehr darf man sich aufgeben. Und je mehr Julie das aush&#228;lt und ihn trotzdem bedingungslos liebt und je mehr sie stark ist f&#252;r ihn desto st&#228;rker empfindet er das als Spiegel seiner Unf&#228;higkeit und Schw&#228;che und seiner Schuld und sieht in Julies Blick eine immer gr&#246;&#223;er werdende Anklage. Julie hat ihre Existenz und ihren Anstand f&#252;r ihn aufgegeben. Ohne ihn w&#228;re sie jetzt verloren. Sie hat sich von ihm abh&#228;ngig gemacht und ihr ganzes Leben zum Geschenk gemacht. Sie lebt nur noch f&#252;r ihn. Diese Verantwortung erdr&#252;ckt ihn. Die beiden k&#246;nnen nicht miteinander kommunizieren. Immer entstehen Missverst&#228;ndnisse. Liliom will Julie ein Zuhause geben k&#246;nnen. Aber er kann nicht einem normalen Beruf nachgehen, das ist er nicht, das kann er nicht. Dadurch kann er Julie nichts zu essen bringen oder ein Dach &#252;ber dem Kopf bieten. Daf&#252;r hasst er sich so sehr, dass ihn die Schuld erdr&#252;ckt. Julie aber will gar nicht dieses Heim. Sie will einfach nur seine Liebe und mit ihm zusammen sein. Wie und wo ist ihr egal. Sie hat diese konservativen Vorstellungen nicht, nur versteht Liliom das nicht. Weil sie nie miteinander sprechen. Weil sie aber auch keinen Ort haben, an dem sie in Ruhe und alleine sind. Weil sie in einem Treppenhaus leben, gleich hinter dem Prater.</p>
<p>Es geht um N&#228;he und Distanz und Missverst&#228;ndnisse und Kommunikation und dem Konflikt zwischen dem eigenen Ego und der Liebe und der Balance von beidem. Es geht um das Missverh&#228;ltnis von eigenen Sehns&#252;chten und gesellschaftlichen Ma&#223;st&#228;ben, denen man als Individuum  in dieser Gesellschaft unterliegt, da man sie in sich tr&#228;gt. Es geht um eine gro&#223;e Liebe die an dem Druck von au&#223;en und der Unf&#228;higkeit der Figuren, die eigenen inneren Konflikte zu behandeln, zerbricht.</p>
<p>Ich finde das sehr aktuell. Man kann fast jeden Satz dieses St&#252;cks (in der Fassung wie wir sie spielen) auf heute m&#252;nzen.</p>
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		<title>Premiere Liliom</title>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 07:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karoline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Lampenfieber]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich war so aufgeregt wie schon lange nicht mehr in meinem Leben. Und ich hatte kein Gef&#252;hl f&#252;r gar nichts mehr. Aber meine Mama sa&#223; im Publikum und Freunde auch und ich musste mich auch noch erinnern manchmal zu atmen und dann ging das.
Am Nachmittag wollte ich zur Entspannung reiten gehen. Mir ist dummerweise das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war so aufgeregt wie schon lange nicht mehr in meinem Leben. Und ich hatte kein Gef&#252;hl f&#252;r gar nichts mehr. Aber meine Mama sa&#223; im Publikum und Freunde auch und ich musste mich auch noch erinnern manchmal zu atmen und dann ging das.</p>
<p>Am Nachmittag wollte ich zur Entspannung reiten gehen. Mir ist dummerweise das Pferd davongelaufen mit mir oben drauf und sehr schnell. Das hat zur Absenkung des Adrenalinspiegels nicht beigetragen Also musste ich mich auf eine Wiese in die Sonne setzen, aber als mir dann drei Zecken die Hand hoch laufen wollten und bevor ich den Rest des Tages mit Zeckenpanik verbringen w&#252;rde, habe ich mich einfach der Premierenhysterie hingegeben. Und irgendwie hat´s dann auch geklappt.</p>
<p>Ist schon anders, auf so einer B&#252;hne. Die unmittelbare Reaktion vom Publikum. Und auch das unmittelbare Ausbleiben einer Reaktion. Ich habe auch schon die zweite Vorstellung hinter mir, da hatte ich das Gef&#252;hl, alles ist still und ich muss arbeiten und arbeiten um das Publikum von den Sitzen abzuholen. Jetzt freue ich mich auf die N&#228;chste. Es ist toll, sich an alles zu erinnern und neu zu erleben.</p>
<p>Ich hab dann noch meinen Hotelschl&#252;ssel verloren und bis vier mit meinem Handy den Parkplatz abgesucht. Und ich war nicht betrunken.</p>
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		<title>TheaterTheater</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 18:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karoline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
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		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich stecke mitten in den Proben zu LILIOM und versinke in den vertrauten Ger&#252;chen und dem Staub von Probeb&#252;hnen.
Ich f&#252;hle mich, als w&#228;re ich zur&#252;ck in der Schule. Sie hat mich wieder. Und immer h&#246;re ich die unzufriedenen Stimmen meiner Dozenten in meinem Kopf und mir wird bewusst, was f&#252;r ein blutiger Anf&#228;nger ich bin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stecke <a href="http://karoline-herfurth.de/neujahrswunsch/99">mitten in den Proben</a> zu LILIOM und versinke in den vertrauten Ger&#252;chen und dem Staub von Probeb&#252;hnen.</p>
<p>Ich f&#252;hle mich, als w&#228;re ich zur&#252;ck in der Schule. Sie hat mich wieder. Und immer h&#246;re ich die unzufriedenen Stimmen meiner Dozenten in meinem Kopf und mir wird bewusst, was f&#252;r ein blutiger Anf&#228;nger ich bin. Und es ist so toll. Dieses Theaterspielen. Es ist so gro&#223; und artifiziell im Gegensatz zum Naturalismus vom Film. Und man kann so viel rumprobieren und &#252;bertreiben und Pausen ausdehnen und sich Zeit und Raum auf der B&#252;hne erobern.</p>
<p>Ich lerne und lerne und lerne.</p>
<p>Und ich habe mir ein heimliches Berufsziel in den Kopf gesetzt. Das behalte ich f&#252;r mich, bis es wahr geworden ist.</p>
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		<title>Neujahrswunsch</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 13:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[Privat]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Holger - Die Verantwortliche f&#252;r die Film- und Fernsehseiten der L&#252;becker Nachrichten hat Karoline Herfurth angerufen und nach ihren W&#252;nschen f&#252;r das Neue Jahr befragt.
Und nebenbei noch erfahren,  da&#223; der Mac gerade nicht mit der Schauspielerin redet. Salopp gesagt. Karoline Herfurth also derzeit nicht internetf&#228;hig ist. Da hat sie bestimmt nichts dagegen, da&#223; ich ihre Antwort f&#252;r die LN hier schonmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Holger -</strong> Die Verantwortliche f&#252;r die Film- und Fernsehseiten der L&#252;becker Nachrichten hat Karoline Herfurth angerufen und nach ihren W&#252;nschen f&#252;r das Neue Jahr befragt.</p>
<p>Und nebenbei noch erfahren,  da&#223; der Mac gerade nicht mit der Schauspielerin redet. Salopp gesagt. Karoline Herfurth also derzeit nicht internetf&#228;hig ist. Da hat sie bestimmt nichts dagegen, da&#223; ich ihre Antwort f&#252;r die LN hier schonmal vorab bringe:</p>
<blockquote><p><strong>Schauspielerin Karoline Herfurth (&#8220;Das Parf&#252;m&#8221;, 23):</strong> Beruflich w&#252;nsche ich mir, dass mein Traumprojekt zustande kommt. Ein Film, &#252;ber den ich aber leider noch nicht sprechen kann. Au&#223;erdem freue ich mich auf mein erstes Theatergastspiel in Weimar in dem St&#252;ck &#8220;<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Liliom&amp;oldid=40521480">Liliom</a>&#8221; von <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ferenc_Moln%C3%A1r&amp;oldid=39314975">Ferenc Molnár</a> in der deutschen Bearbeitung  von <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Polgar">Alfred Polgar</a>. Und mein privater Wunsch: Dass das Pferd, um das ich mich k&#252;mmere, wieder so gesund und kr&#228;ftig wird, dass man es reiten kann. </p></blockquote>
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