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Kinostart: Im Winter ein Jahr
Von Holger | 6.November 2008
Holger - Ich nutz’ mal meine Administratorenrechte in diesem Blog hier, um auf ein sehr interessantes Interview aufmerksam zu machen, das Regisseurin Caroline Link anläßlich des Kinostarts von ”Im Winter ein Jahr” der Deutschen Presse Agentur (dpa) gegeben hat. Man kann es unter anderem bei LN Online auf der Kinoseite lesen.
Aus einer weiteren dpa-Meldung (über die Deutschland-Premiere des Films in München) stammt auch das folgende Zitat:
Überzeugt zeigte sich Link insbesondere von ihrer Hauptdarstellerin Karoline Herfurth, die in dem zwei Stunden langen Streifen als junge Tänzerin Lilli mit Hilfe eines Kunstmalers (Josef Bierbichler) den Selbstmord ihres Bruders verarbeitet. „Sie hat mich jeden Tag neu überrascht mit ihrem Verständnis für die Figur der Lilli“, lobte Link, die in weiteren Rollen Hanns Zischler und Corinna Harfouch besetzt hat.
Der Film, der am 13. November im Kino startet, erzählt von einer Familie, die nach dem Selbstmord des Sohnes in Sprachlosigkeit erstarrt ist. In ihrer Trauer bittet die Mutter (Harfouch) den Maler Max Hollander, ein Doppelporträt ihrer Tochter Lilli und ihres toten Sohnes Alexander (Cyril Sjöström) zu malen. Als Hollander versucht, die Tänzerin für seine Arbeit näher kennenzulernen, bricht sich bei ihr eine wilde Trauer Bahn. Auch ihre Eltern zwingt Lilli durch ihre Gefühlsausbrüche und ihr Verhalten dazu, sich mit Alexanders Tod vor knapp einem Jahr endlich auseinanderzusetzen.
Topics: Leinwand, Roter Teppich
Tags: Caroline Link, Corinna Harfouch, Im Winter ein Jahr, Josef Bierbichler, Karoline Herfurth

Am 6. November 2008 um 22:57 Uhr
wird sicher ein toller film. das kann man durch den hype der langsam einsetzt schon so durchspüren, irgendwie….
Am 8. November 2008 um 12:35 Uhr
Ich bin auch schon sehr auf den Film gespannt, werde ihn mir in den nächsten Tagen anschauen gehen.
Wünsch dir auch viel Glück bei deinem Studium!
Am 10. November 2008 um 00:03 Uhr
Ich hatte das Glück, den Film schon sehen zu dürfen. Ganz ganz toll, wirklich!!! Dieser Film hat mich seit langem wieder richtig bewegt und er regt zum Nachdenken an. Und die Schauspieler…mir bleibt nicht mehr zu sagen, als GROßES KOMPLIMENT!!!!
Viele liebe Grüße aus München
Am 10. November 2008 um 13:16 Uhr
habe dieser tage zufällig ein interview mit karoline auf RTL 2 gesehen und muss sagen: eine sehr angenehme, ehrliche, symphatische person. bisher sind ihre filme außer das parüm an mir vorbeigegangen, aber im winter ein jahr werde ich mir ansehen
Am 11. November 2008 um 15:07 Uhr
Als Mitglied der Filmsociety Köln hatte ich das Glück den Film vorab zu sehen.
Großes Kino großartige Leistung der Schauspieler allen voran Karoline Herfurth, deren subtiles Gestalten des Trauerprozesses besonders beeindruckt.
Der Film gibt jedem einzelnen Besucher-In die Möglichkeit seiner eigenen Traumatisierung in Sachen Tod und Sterben zu begegnen. (ganz besonders innerhalb der eigenen Familie)
Vielen Dank für diesen großartigen Film an alle Beteiligten.
M. H.
Am 11. November 2008 um 18:49 Uhr
Hallo,
gehöre auch zu den “Vorabguckern”, in meinem Falle bei den Hofer Filmtagen.
Ein Film, an den ich (wie vermutlich so viele andere Kinogänger es auch werden) aus verschiedenen Gründen eng anknüpfen konnte -und bei dem ich eben darum lange überlegt habe, ob ich ihn mir überhaupt antun soll.
Hat mich dennoch nicht gereut – er gibt Stoff zum (Nach)Denken.
Habe es mir allerdings verkniffen, nach der Präsentation wie einige andere auf Smalltalkkurs zu gehen, weil Rolle und Person dann doch wenig miteinander zu tun haben dürften. (Aber wer weiss das besser als jemand, der genau über diese Fragen ein Schauspieldplom schreibt, nicht wahr.)
Gute Grüße
Hendrik
Am 12. November 2008 um 07:48 Uhr
Ich sah eine Vorabvorstllung.
Was ich an solchen Filmen liebe: nicht eine zwingende (und darum schon vielbekannte) Geschichte, sondern die tiefgreifende Komplexität der gezeigten Menschen stehen im Mittelpunkt – unerwartete Einblicke, unerwartete Entwicklungen entstehen daraus. Wenn die Darsteller diesen Gestalten dann auch noch dieses hauchzarte “etwas mehr” geben können, entstehen schöne Filme und “Im Winter ein Jahr” ist ein schöner Film.
Am 13. November 2008 um 09:00 Uhr
Die Welt hat ein 3 Minuten langes Video zum Film: http://www.welt.de/videos/kino/article2701838/Herfurth-brilliert-in-Im-Winter-ein-Jahr.html#autoplay
Fazit: “Gut gespielt, plätschert aber so dahin”, aber der Kritiker hat auch “ein Riesentalent” und dreimal dürft ihr raten, wen er meint.
“Im Winter ein Jahr” zwingt mich geradezu nach monatelanger Pause mal wieder ins Kino zu gehen.
Am 13. November 2008 um 23:36 Uhr
Ich habe den Film heute in Basel angeschaut. Ein schöner Film; ruhig, langsam und er regt zum nachdenken an. Ich konnte auch einige der Gefühle und Erlebnisse nachvollziehen und verknüpfen. Mir haben die vielen Szenen gefallen wo die Naturlandschaft gezeigt wurde; sehr schöne Aufnahmen aber die Handlung und Story hat mich sehr beindruckt. Im Winter ein Jahr hat mir sehr gefallen.
Am 14. November 2008 um 10:29 Uhr
Liebe Karoline,
Ich habe mir noch nie einen Film zweimal im Kino angesehen – “Im Winter ein Jahr” wird dies ändern, fürchte ich…
Ein so stiller, schöner Film habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen – & du hast wunderbar gespielt!!!
Jasmin
Am 15. November 2008 um 20:03 Uhr
Liebe Karoline Herfurth,
ich könnte schreiben “Was für ein wundervoller Film”, weil er tatsächlich voller kleiner Wunder steckt – ob es die Bilder sind oder die Sprache ist. Letztlich ist es aber Ihre schauspielerische Leistung, die diesen Film wohl tatsächlich wundervoll werden lässt. Ich habe noch nie eine solche Möglichkeit genutzt, mich zu einer Schauspielerin oder einem Schauspieler zu äußern. Für mich erschien dies dann doch eher nur als das sich Nähern einer Person. Nachdem ich nun aus dem Kino komme ist es aber einfach ein Gefühl des “ausdrücken wollens”, was Worte doch nie ausdrücken könnten. Denn der Film bewegt viel tiefer, und daran sind Sie, ist die von Ihnen wirklich wundervoll gespielte Rolle der Auslöser. Wortlos also – und doch mit Worten möchte ich Ihnen anerkennend zulächeln. Auf diesem Weg. Warum nicht einmal auf diesem Weg?! Ja – warum eigentlich nicht. Vielleicht spüren Sie das wortlose Lächeln in dann doch wieder viel zu vielen Worten – das würde mich für Sie freuen.
Thomas H.
Am 19. November 2008 um 13:47 Uhr
Habe den Film gestern abend im Kino gesehen.
Ganz großes Lob an eine spitzen Schauspielerin
Wirklich so wunderbar und gefühlvoll.
Die schauspielerische Leistung ist wirklich beeindruckend und die Figuren sind wahnsinnig authentisch. Ich war und bin immernoch sehr begeistert, weil dieser Film wirklich, wirklich eine Glanzeistung ist. Würde gerne sofort den gestrigen Abend wiederholen und den Film noch einmal sehen…
Lisa
Am 19. November 2008 um 23:14 Uhr
Liebe Karoline!
Ich war gerade in dem Film – und bin sprachlos. Vieles in dem Film kommt mir sehr bekannt vor. Vieles hab ich selbst erlebt. Vieles kann ich so bestätigen. Auch mich selbst habe ich teilweise wiedererkannt – und durchaus auch Bereiche an mir gesehen, an denen ich noch arbeiten muss.
Mein Glückwunsch geht vor allem an Dich: Du hast es geschafft, die Lilli so facettenreich und überzeugend zu spielen wie sie es verdient. Du hast auch eine Figur gespielt, die ich “so” noch nicht von Dir kannte (evtl. kommt Steffi aus “Große Mädchen weinen nicht” ihr noch am nächsten …), die ich Dir aber in jeder Sekunde des Films abgenommen hab.
Vielen Dank für einen großartigen Kinoabend, der durchaus Nachwirkungen und somit weitere Stunden zum Nachdenken als (willkommene) Folge haben wird!
Liebe Grüße
Matthias
Am 22. November 2008 um 18:20 Uhr
Ist der Film eine Hommage an Karoline Herfurth? Ich hätte, wäre ich Kameramann gewesen, vielleicht die Story über der Faszination vor dem Schönen ganz vergessen… Das wäre schade gewesen, hat mich doch auch diese zu intensivem Nachdenken über so Manches gezwungen.
Karoline als Juwel im Futteral einer grossartigen Regie und sündhaft guter Schauspieler/innen. Nicht falsch verstehen, Caroline. Du spielst auch gut, fast würde ich sagen wie Isabelle Huppert oder Nicole Kidman in “Dogville”.
Am 23. November 2008 um 19:34 Uhr
Habe gerade dieses Blog gefunden und freue mich sehr, nun direkt Kommentare schreiben zu können.
“Im Winter ein Jahr” werde ich mir nachher ansehen. Die Zeit bis ich los muß ins Kino überbrücke ich gerade hier. Gestern habe ich mir in der Filmgalerie 451 zwei DVDs ausgeliehen, die ich noch nicht kannte. “Eine andere Liga” und “Große Mädchen weinen nicht”. Beide Filme fand ich sehenswert. Von “Im Winter ein Jahr” kenne ich bisher nur einen Trailer und paar Daten aus dem Internet. Was mich besonders fasziniert ist die ausdrucksstarke Spielweise von Karoline.
Also Karoline, weiter so! Ich freu mich darauf noch viele Filme mit dir sehen zu können.
Was mich auch mal interessieren würde. Kann man die Abschlußarbeit von der Schauspielschule irgendwo finden und nachlesen? Wäre sicher sehr interessant.
So muß los. Wenn man den Infos die ich zu dem Film bisher habe glauben kann, erwartet mich ein beeindruckender Kinoabend.
Alles Gute
Trauminsel
Am 23. November 2008 um 22:53 Uhr
Durch leichtes Schneegestöber vorbei an langsam weiß werdender Landschaft, hinein ins Kino wo Alex im Schnee tanzt und von Lilli beobachtet wird. Die Informationen die ich bekam waren richtig. Der Film hat mich wie erhofft in seinen Bann gezogen und eine Welt geöffnet, die mir sonst verschlossen ist. Tanz, Kunst, Musik. Lilli hat mir das näher gebracht. Im Moment fehlen mir die Worte. Als Lilli durch den Schnnee ihrer Zukunft entgegen geht, wäre ich ihr gerne weiter gefolgt. Hätte mir ges#wünscht, noch einige Zeit miterleben zu können, doch der Film war leider schon zu Ende und ich ging hinaus in meine Welt, empfangen vom Schnee, der passend zum Film zufällig weiter fiel. Die Königstraße entlang, vorbei am Neuen Schloß, wo am Rand der Straße die Eisenbahn für den Weihnachtsmarkt aufgebaut stand. Irgendwie träumte ich weiter vor mich hin, hoffte irgendwie, Lilli zu begegnen, doch in meiner Welt existiert sie ja leider nicht. Dafür gibt es in dieser Welt Karoline, der ich für ihre bewegende Darstellung danken möchte. Auch den anderen Schauspielern meinen Dank. Der Film gehört zu denen, die ich am liebsten gleich nochmal angeschaut hätte. Würde es am Kinoausgang einen DVD-Verkauf gebebm, wäre ich nun Besitzer von “Im Winter ein Jahr”.
Danke
Trauminsel
Am 23. November 2008 um 23:05 Uhr
nochmal lollebror. habe den film jetzt gesehen. das vorgefühl hat nicht getäuscht. ein fantastischer film. hat schon jemand die ausgezeichnete(n) darsteller(in) erwähnt…? aber ich finde man sollte auch die fotografie erwähnen . die bilder sind großartig, für mich ist es kunst, so wie die gemalten bilder im film. darstellerisch, psychologisch und künstlerisch zeigt dieser film die ganze bandbreite.
Am 24. November 2008 um 00:42 Uhr
War heute im Kino. In München am Isartor. Quasi direkt bei den Kulissen zu “Im Winter ein Jahr.” Und wie ich den Film verlasse und eigentlich nach Hause fahren will, steige ich in S-Bahn Richtung Marienplatz, gehe hoch in die Weinstraße, da wo am Ende Lilli steht, und schaue in den Himmel. Es schneit. Echter Schnee, keine Animation. Da tut sich eine Brücke zum Film auf, die es eigentlich gar nicht gibt. Ich steige in die Sequenz, schau mit Lilli ins Dunkle der Nacht und versöhne mich, wie auch sie, ein weiteres Stück mit dieser schönen Welt. Dann fahre ich mit breitem Grinsen im Gesicht nach Hause.
Am 9. Dezember 2008 um 00:13 Uhr
Ein wirklich schöner, ruhiger Film ! Sollte man gesehen haben.
Vielen Dank !!!!
Am 12. Dezember 2008 um 23:06 Uhr
“Im Winter ein Jahr” ist der beste Film, den ich seit langem gesehen habe.
Vielen vielen Dank für dieses Meisterwerk!!!
Am 4. Januar 2009 um 16:37 Uhr
Ich habe schon so viel Positives, Tolles und Schönes von “Im Winter ein Jahr” gehört und mir den Trailer angesehe, und würde ihn mir liebend gerne ansehen, nur wohne ich in Innsbruck, Österreich, und in keinem von unseren Kinos läuft er. Könnte es sein, dass der nur in Deutschland auf der Leinwand zu sehen ist???
Ganz liebe Grüße, ein schönes neues Jahr!
Juliana
Am 8. Januar 2009 um 21:17 Uhr
Hallo Juliane,
habe grad mal über google nachgeschaut. So wie es aussieht ist der Film bisher in Österreich tatsächlich noch nicht angelaufen. Der Grund ist mir als einfacher Zuschauer unbekannt. Was mir auffiel, ein paar Filme die aktuell in Österreich laufen sind in Deutschland schon ne Weile zu sehen. Insofern besteht die Chance, daß der Film einfach erst bisschen später bei euch anläuft. An deiner Stelle würde ich mich mal bei einem Kino in deiner Nähe informieren. Vielleicht können die dir genaueres sagen.
Viel Erfolg
Trauminsel
Am 1. Februar 2009 um 12:10 Uhr
Keine Zeit und eine Frage:
Ich habe den Trailer des Films “Im Winter ein Jahr”gesehen. Ich habe mich auf diesen Film tierisch gefreut und doch keine Zeit dazu gehabt diesen zu sehen.
Meine Frage ist nun: Kommt der Film auf DVD? Wenn ja, wann? Und mit welchen Extras?
Mfg Alexander
Am 2. November 2009 um 14:07 Uhr
Hej.
vor kurzem hat meine Tante mir eine DvD geschenkt mit der aufschrift “Im Winter ein Jahr”. Seitdem bin ich wie gefangen. Der Film ist so toll.Von heut auf morgen mein absoluter Lieblingsfilm geworden.
Ich beeindrucke Karoline, wie sie das alles geschafft hat mit Tanzen, Klavier und Singen..!
Apropos singen: im Film gibt es eine Stelle, in der die Lilli am Klavier sitzt und singt. Das Lied gefällt mir so gut. Wie heißt das denn? kann man das in irgenteiner Art und Weise herrausfinden?
liebste Grüße Toni
liebste Grüße Toni