Karoline Herfurth
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    Berlinale: Unscharfer Blick aufs Wesentliche

    Von Karoline | 14.Februar 2007

    Gestern war ich bei “Cinema for peace” und habe dort Richard Gere, Sharon Stone, Catherine Deneuve und Antonio Banderas live erlebt und noch viele andere. Das Problem war, dass ich meine Brille nicht dabei hatte und keinen davon scharf sehen konnte.

    Aber irgendwie ist mir aufgegangen, dass es mein Leben auch nicht ändert wenn ich diese berühmten Menschen vor mir auf der Bühne sehe.

    Wer mich wirklich beeindruckt hat war die Freundin der im Herbst ermordeten russischen Journalistin Politkovskaja. Die unter hohem Risiko trotz Drohungen nach Berlin geflogen kam. Sie wollte dafür werben, den seit elf Jahren andauernden Krieg in Tschetschenien nicht aus dem Gedächtnis zu verlieren, auch wenn dessen Berichterstatter ermordet werden. Und weiter dagegen anzugehen.

    Zwar bekam sie Standing Ovations nur leider ist ihre Rede bei dem Lachen über die Witze ihres Nachredners und dem Geklirre der Diamanten im Saal ein bisschen untergegangen.

    Was sie bei dem Gelächter so kurz nach ihren Worten wohl gedacht hat? 

    Cinema for Peace
    Sharon Stone auf dem Weg zur Cinema for Peace-Veranstaltung. Foto: dpa

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    Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 14. Februar 2007 um 20:13 Uhr von Karoline veröffentlicht. Sie können die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.


    Topics: Nachgedacht

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