Karoline Herfurth
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    Absolventenvorspiel

    Von Karoline | 21.Oktober 2007

    So. Nüscht mit Film jetzt oder große weite Welt, jetzt ist erst einmal mein Abschluss dran und erfordert höchste Konzentration und Aufmerksamkeit. Icke aufgeregt wie Schmitz seine Katze. (Keine Ahnung ob man das sagt). Fürchterbar! (Mein neues Lieblingswort, aber will der Computer nicht anerkennen).

    Und alle mit ihre Hysterie dass ick och nich mehr ruhig sein kann und gleich wieder Notfallprogramm: DVDs und Pizza und literweise Rescuetropfen. Ich bin immer so aufgeregt auf der Bühne, dass ich mich fast übergeben muss, was, so glaube ich, keinen so guten Eindruck bei den Herren Intendanten machen würde. Deshalb also geheim, mein kleines Problem. Aber macht großen Spaß.

    Man lernt ja mit der Zeit, mit Stress umzugehen: 1. ihn vermeiden. Das beste und schwer zu realisierende Mittel. 2. Für Ablenkung und Entspannung, also Pausen sorgen. Dabei liebe ich am allermeisten das Belohnungsprinzip was bei mir zu enormen und schwer verkraftbaren Ausgaben führt. 3. Den Spaßfaktor der ganzen Sache hervorheben. Ich meine, das ist einmalig! Ich werde nie wieder die gesammelte Aufmerksamkeit von so viel potenziellen Arbeitgebern auf einem Haufen erhalten (warum beruhigt mich dieser Gedanke jetzt nicht?).

    Also, während meiner letzten Interview-Erfahrungen wurde ich ja des öfteren auf meinen Blog angesprochen und nach meiner Motivation gefragt und meine Antwort war ja, dass ich sehr gerne schreibe, zum Beispiel gerne mal eine Kolumne oder so etwas schreiben würde, aber irgendwie hat das bis jetzt noch keinen interessiert. Wahrscheinlich muss man dafür ausgebildeter Kolumneschreiber sein.

    Na, mal gucken wat dat Leben noch so bringt. Jetzt wo meine Ausbildung ihrem Höhepunkt und Ende zugeht kann ich ja Kolumneschreiber in Ausbildung werden.

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    Der Beitrag wurde am Sonntag, den 21. Oktober 2007 um 17:30 Uhr von Karoline veröffentlicht. Sie können die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.


    Topics: Nachgedacht, Schauspielschule, Theater
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    13 Kommentare to “Absolventenvorspiel”

    1. Robert

      Hey Karoline!
      Ich glaub, da musst Du Dir keine Sorgen machen – wenn sich Deine schwungvolle Schreibweise bei den Herrn Redakteuren rumspricht, werden die sich reihenweise rühren. ;) Was stehn denn noch für Prüfungen an und wie laufen die ab (Vorspielen etc…)?
      Liebe Grüße

    2. Frank

      Hallo Karoline,

      viel Glück bei allem, was ansteht! Egal, was Dir Gott und die Welt über Dein erhebliches, unbestreitbares und vielfach bewiesenes Talent sagen mag, kann ich – zumindest aus meiner Prüfungserfahrung heraus – bestätigen, daß ein gewisses Maß an sich-vorher-Fertigmachens für das Auftreten in der Prüfungssituation als solcher durchaus nicht abträglich ist.

      Ich bin mir sicher, daß Du gut damit leben und nachher irgendwann mächtig drüber lachen wirst – freue mich schon auf viele Filme und Bühnenproduktionen mit Dir.

      Und ich – nicht daß meine Meinung was zählen würde, aber ich denke, ich stehe damit nicht so ganz allein – also ich habe großen Spaß an Deiner Schreibe und würde gern mehr davon lesen.

      Herzlich

      Frank

    3. Rainer

      Hallo Karoline,
      ich musste schmunzeln, als du das Belohnungsprinzip erwähnt hast. Das wende ich auch sehr gern an. Koste es was es… naja, wolle. (ist aber auch alles teuer geworden) ;-)
      Als Notfallprogramm DVDs und Pizza – welche Filme siehst du dir denn so an?

      Viele Grüße, – Rainer

    4. david

      kleckern und matschen im theater? geht – gar nicht, vielleicht bei der lola, aber nicht auf der bühne ;-) herzklopfen hat wahrscheinlich jeder kurz vorm abschluss. viel erfolg!! vielleicht kannst du ja, lustig verpackt, etwas von deinem I-bühnenvorspiel schreiben.
      habe mir endlich „das parfum“ angesehen und zurecht kann man dir dafür alle 5 künstlersterne verleihen. aber genug honig geschmiert, ich muss dich auch mal kritisieren, da heißt es jetzt tapfer sein. ich finde inhaltlich sind deine beiträge etwas kurz. ich meine du hast ja selbst angedeutet welch großes programm in den letzten monaten abgearbeitet wurde. z.b. die dreharbeiten beim kidman-film. die erste englische rolle, war doch sicher etwas ungewohnt oder ging das ab wie schmitz katze? da hatte ich schon auf einen exklusiv-bericht spekuliert, stattdessen nüschts. oder doch alles top secret?
      na ja, wie auch immer. weihnachten steht vor der tür und da heißt es weihnachtswunsch weihnachtswunsch und ich wünsche mir etwas mehr inhalt – ein kleines bisschen – ein winziges kleines stück (ein halbes stück?) … schnuff … auch was soll ´s schreib wie immer.

    5. Lolle

      Mensch,
      dit muss heissn : icke uffjerecht wie m Köhler seine Töle. Sonst war für ne Kolum(m)ne alls i.O. Jedenfalls wahrscheinlich. Dit wird schon wern-

      griele Füße!

    6. Marc

      Hallo Karoline,

      seitdem ich vor einiger Zeit über einen Artikel über dich in einer bekannten TV-Zeitschrift gestolpert und dadurch auf deinen Blog gestoßen bin, schaue ich mehr oder weniger regelmäßig vorbei. Ich finde es echt klasse von dir, dass du so die Welt ein wenig an deinem Leben teilhaben lässt. Ich persönlich finde solche Einblicke hinter die Kulissen immer sehr spannend, vor allem, wenn sie auch noch so nett erzählt sind. Man merkt, dass du Spaß daran hast. Ich hoffe mal, du findest auch weiterhin neben der Karriere die Zeit dazu.

      Ich freue mich schon auf Details über das Vorsprechen. Ich denke mal, dass alles gut gelaufen ist? Wäre sogar fast selbst vor Ort gewesen, weil eine Bekannte von mir ebenfalls ihr Vorsprechen hatte. Aber leider hat es dann doch nicht geklappt.

      Liebe Grüße.

    7. Martin REIS

      Hallo Karoline!

      Mit dem Scheiben ist das schon eine interessante Sache! Es müssen ja nicht unbedingt Kolumnen sein, um Aufmerksamkeit zu erwecken bzw. im Gespräch zu bleiben… Ich wohne in der Nähe von Wien, wo es einen Gedichteschreiber gibt der einmal im Monat unzählige Zettelchen auf einer langen Schnur befestigt und in einer stark frequentierten U-Bahn-Station aufhängt. Auf jedem Zettelchen steht eines seiner neuen Gedichte bzw. Sprüche die aus ausgeschnittenen Buchstaben von Tageszeitungen zusammengesetzt sind. Jeder Passant der daran vorbei geht wird mit den geschriebenen Worten “Pflück dir eines” aufgefordert sich ein Zettelchen abzureißen und mit zu nehmen…

      Ich muss zugeben, dass mein Interesse bislang noch sehr schwach auf deine Person ausgeprägt war. Gut, im “Parfum” bist du mir schon aufgefallen, aber erst heute schreib ich dir! Ich hab gestern zufällig im arte “Mein Name ist Bach” gesehen, was mich nun dazu bewegt hat nach dir zu suchen. Ich bin einerseits überrascht, dass du diesen Blog hier führst, weil ich doch eher der Ansicht bin, dass das was man als Künstler macht Ausdruck genug wäre. Andererseits bin ich sehr froh darüber, so mit dir in Kontakt treten zu können.

      Ich bin Architekt, lehre aber auch auf der Uni (TU-Wien), male Bilder, komponiere, helfe auch bei Filmen mit… bin also ein sehr kreativer und vielfältiger Mensch. Kritik anderer an seiner eigenen Kunst, beruht oft auf Neid. Lob? Als ich studiert habe, hab ich stets versucht unter den besten meines Jahrgangs zu sein, was mir auch oft gelungen ist. Ich habe diesen ganz gewissen Egotrip aus Anerkennung, Bewunderung und Huldigung immer bescheiden genossen und muss zunehmend erkennen, dass es immer schwieriger wird die Erwartungen anderer nicht zu enttäuschen, weil immer mehr Druck auf einem lastet.

      Ich will dir sagen, dass mir dein Schauspiel in den Rollen, die ich bisher gesehen habe, ausgesprochen gut gefallen hat. Manchmal sitz ich vor dem Fernseher oder der Leinwand und frag mich, ob es nicht effizientere Möglichkeiten gebe meine Zeit zu verbringen. Selten aber doch ist das anders. Wenn ich nun von dem ausgehe, was mir Freude bereitet, dann ist es wohl der unerwartete Dank eines wildfremden Menschen, der meine Arbeit würdigt. Danke daher auch dir!

      Viel Erfolg für dein weiters Schaffen und pass auf dich auf!

      lieben Grüß,
      martin :-)

      PS …und eines noch: Wenn du mal wieder fürchterbar aufgeregt bist und voll im Stress, denn genieße das! Man muss das besondere jedes Momentes erkennen, um sein Leben erleben zu können. So viel zu meiner Selbsterkenntnis :-)

    8. Cathrin

      Hellooo…

      Mensch..dit war ja mal n langer Kommentar…aber jut, schreiben is scho auch schee! (Mmmh..war dit jetz wiedea der bayuwarische Einfluß, dem man als Nordlicht in München ausgesetzt ist??)
      Und sonst? Wie läuftet mitta Vorbereitung? Falls’et ma wieda stressich wird, schnapp dir’n Snickers :-)
      nee Quatsch, aber Schoki is scho n gutes Rezept!
      Und mein persönlicher Tip: Tanzen! Das macht glücklich und man kann perfekt abschalten. Aber Ballett machste ja eh schon, nech? Da is dann auch die Schoki schnell verbrannt..

      In diesem Sinne, frohes Schaffen!

      Liebe Grüße aus der Stadt für die Liebe auf den achten Blick,
      die Cat

    9. david

      heiße stimmung? ein stern am sinken?
      als blogleser wird man hier ganz schön abgehärtet. nüchts geht mehr. ist das mädel von der bühne gefallen oder nur die tastatur im eimer? man hat ja hier schon einige phasen erlebt. erholungsphasen, arbeitsphasen, urlaubsphasen, filmphasen usw. was für eine phase liegt den jetzt an? pizzaichlassmichgehnphase (eher unwahrscheinlich) oder doch die arbeitsbisichumfallphase (eher wahrscheinlich) ;-) da hat es eine zehnminütige blogschreibphase immer schwer. selbst vom blogchef holger kommt kein signal. sitzt wahrscheinlich auch auf heißen kohlen und bibbert die sache tapfer aus. oder ich mann hab, satz von frau, wieder mal nicht verstanden und die interpretation von satz „so nüchts mit film jetzt oder große weite welt“ heißt = nüchts mit blog. ist aber auch schwer.
      na ja, mir ist es immer noch lieber sie überzeugt mich im film … mit blog wird es ja leider nüchts mehr. ganz wichtig – meine beiträge sollten immer mit humor gelesen werden ;-)

    10. Holger

      Also David, meine Rolle hast Du jedenfalls richtig erkannt. Ich sag mal so: Wie aus gewöhnlich ungewöhnlich gut informierten Kreisen verlautet, ist das Absolventenvorspiel überstanden und frau schreibt auch – allerdings an der Diplomarbeit. Und außerdem agiert Karoline Herfurth noch irgendwann hinter Nicole Kidman vor der Kamera und in München erfolgen die Abschlußarbeiten zu dem Caroline-Link-Film. Verlautet jedenfalls aus gewöhnlich ungewöhnlich gut informierten Kreisen.

      Da wollte ich nicht auch noch drängeln …

    11. Cathrin

      Na der David is ja jut…auch wenn man den Beitrag mit humor lesen sollte..würd mal sagen, wenn man sich auf so eine Prüfung vorbereitet, is ja wohl so ein blog dit letzte woran man denkt! (Kann ick nur aus eigener, jerade erlebter erfahrung bestätigen)

      Also: “no stress” :-) dann wird alles wunderprima und nich füchterbar ;-)

      Grüßli,
      die Cat

    12. Marc

      *g* Es sei denn, man neigt in Streßsituationen zu Übersprunghandlungen. Also ich kann mich bei sowas ja wunderbar mit allen möglichen Nebensächlichkeiten ablenken. ;)

      Liebe Grüße,
      Marc

    13. Memo

      Hey Karoline ;)

      Hier ist das Foto von dem letzten Drehtag für “Im Winter ein Jahr”, dass wir nach ca. 4 Versuchen hinbekommen haben :P

      http://images.lokalisten.de/photos/a/2007/11/11/32/570598_1194793865358l.jpg

      Obwohl es so arschkalt und ziemlich nass war und der Drehtag ca. 15 Std. angedauert hat, sehen wir gut aus :P (finde ich :P ) .. :D

      Ich hoffe bei Dir ist alles klar ;)

      Grüße
      Memo

      (für alle anderen: Ich war Komparse bei “Im Winter ein Jahr” ;) )