Karoline Herfurth
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    Abgedreht

    Von Karoline | 17.September 2007

    Ich bin mal wieder abgedreht und fühl mich auch so. Ich habe noch nie ein Team so sehr ins Herz geschlossen wie das von “Im Winter ein Jahr” und es fehlt mir unglaublich. Ich habe mich noch nie so sicher und so wohl an einem Set gefühlt. Wo alle mitfiebern und alle mit ganzer Seele dabei sind.

    Und wie brutal das ist, dass diese so intensive, herzzerbrechende und aufwühlende Wahnsinnszeit mit diesen so vertrauten Menschen von heute auf morgen vorbei ist. So, und jetzt sieh mal zu, wie Du nach einem viertel Jahr weg von Zuhause wieder klar kommst in Berlin. Es ist natürlich auch toll, wieder zuhause zu sein und diesen Film geschafft zu haben.

    Und gleich weiter: Theaterproben: Wieder das Sauerstoffensemble und ein verrückter Stoff und Premiere im Dezember. Und im Oktober das I-Vorspiel an der Busch. Und die Vorbereitungen auf den neuen Film “The Reader”, mit David Cross, Ralph Fiennes und Nicole Kidman in den Hauptrollen.

    Und dann, mein kleines Bonbon: Noch eine Woche Dreh für im Winter ein Jahr. Und dann Pause. Endlich Pause. Dann will ick nüscht mehr mit dem janzen Zirkus zu tun haben für ´ne Weile.

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    Der Beitrag wurde am Montag, den 17. September 2007 um 08:39 Uhr von Karoline veröffentlicht. Sie können die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.


    Topics: Am Set, Leinwand, Theater
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    Ein Kommentar to “Abgedreht”

    1. Robert

      Hallo Karoline!
      Schön, mal wieder was von Dir zu lesen. Natürlich einen Glückwunsch dafür, dass Du so große Rollen bekommst – ist aber auch kein Wunder, es fällt einfach auf, wie Du es immer wieder schaffst, Deinen Rollen das gewisse Etwas mitzugeben. :)
      So wie das klingt, bringt das Leben als Schauspieler/in ein ganz schönes Auf und Ab der Gefühle mit sich. Es ist eine wirklich paradoxe Situation: Normalerweise bedeutet doch gerade das “Nach-Hause-Kommen” eine Rückkehr zu den vertrauten Menschen. Aber Du musst Dich beim Heimkehren vor allem von den Leuten trennen, die Du ins Herz geschlossen hast – kein Wunder, dass das nicht leicht fällt! Jedenfalls wünsche ich Dir, dass die Katerstimmung bald nachlässt und Du Dich über das Geleistete und Erlebte im Rückblick freuen kannst.
      Du bist doch neben all der Arbeit auch noch am Studieren… Gelingt es Dir denn, nach so einer intensiven Sache wie einem Film-Dreh auf “Studieren” umzuschalten oder hast Du das erstmal zurückgestellt? Mit welchen Themen befasst Du Dich denn in den Seminaren/ Abschlussarbeit, oder hast Du das schon hinter Dir? (hatte vor meiner Abschlussarbeit und den Prüfungen ganz schön Angst… :)
      Liebe Grüße,
      Robert