Abschied
Von Karoline | 21.Juni 2009
Ihr habt ja sicher schon gemerkt, dass ich gar nicht mehr dazu komme, diesen Blog zu pflegen. Und tatsächlich muss ich mich jetzt leider an dieser Stelle verabschieden.
Mein Beruf spannt mich momentan so sehr ein, dass ich nicht mehr dazu komme, diesen Blog artgerecht und treu zu betreiben.
Ich muss mich jetzt erst einmal auf die Haupttätigkeit meines Berufes konzentrieren, das Spielen, denn da warten tolle und spannende Aufgaben auf mich.
Einen Märchenfilm, “Die Gänsemagd”, habe ich gerade abgedreht, “Berlin `36″ kommt jetzt in die Kinos, wofür die ganzen Interviews und Fotoshootings gemacht werden müssen und zwei Filme müssen vorbereitet werden. Und dann ist da ja noch die Wiederaufnahme von “Liliom” am Deutschen Nationaltheater in Weimar und nicht zu vergessen- die Uni.
Ich weiß gar nicht mehr, wie man Wochenende schreibt und mein Pferd dreht mir schon beleidigt den Hintern zu.
Deshalb möchte ich mich von allen, die diesen Blog treu und zauberhaft begleitet haben, verabschieden und mich für Euer Interesse und die lieben Beiträge aus vollem Herzen bedanken.
Mit lieben Grüßen,
Eure Karoline
Themen: Allgemein, Bildschirm, Leinwand, Roter Teppich, Theater | 28 Kommentare »
Programmhinweis
Von Holger | 1.Juni 2009
Holger - Karoline Herfurth dreht zur Zeit wieder – am Donnerstag war Pressetermin mit ihr auf der Ronneburg bei Hanau. Anlaß: Die Dreharbeiten zum ARD-Märchenfilm “Die Gänsemagd”. Das Märchen der Gebrüder Grimm wird im Rahmen der ARD-Märchenreihe “Acht auf einen Streich” im Weihnachts- und Neujahrsprogramm 2009 ausgestrahlt. 60 Minuten lang wird es wohl sein und Karoline Herfurth spielt die Prinzessin Elisabeth, Florian Lukas den Prinzen Leopold, Susanne Bormann die böse Magd.
Wer nicht bis dahin warten will, kann sie heute Abend im Fernsehen bewundern: Als Mirabellen-Mädchen und erstes Opfer in “Das Parfüm” (20:15 Uhr, Sat1)
Tags: ARD, Gänsemagd
Themen: Bildschirm | 2 Kommentare »
Wochenende in München
Von Karoline | 19.Januar 2009
Ich habe Flugangst. Einer der Vorsätze für dieses Jahr ist es, diese zu überwinden. Am Freitag fehlte mir noch genügend Chuzpe, also packe ich meine beste Freundin mit Schokolade und Hörspiel in den kleinen VW Polo und wir fahren brav und gemütlich nach München zum bayerischen Filmpreis und Münchener Filmball. Alles lustig und mit Friseur und rechtzeitig und schön, Kofferraum auf, lustig auspacken und dann die Frage, Du, sag mal, wo sind denn meine Kleider?..
Ich hab mir dann die Tränen vom Gesicht gewischt, die die Vorstellung von mir in Jeans auf der Bühne mit einem bayerischen Filmpreis in der Hand hervorgerufen hat. Natascha Müllerschön schickt mir einen Traum von einem Kleid mit zwei Schneiderinnen und während ich mich schminke werde ich eingenäht.
Bühnen scheinen mich nervös zu machen, wenn sie von mir verlangen, mit dem Publikum in direkten Kontakt zu treten. Jedenfalls war ich nervös. Ich wusste, dass ich aufgeregt sein werde und habe mir deshalb meine Rede aufgeschrieben, weil ich sie genau so sagen wollte und nicht anders. Ich freue mich wirklich wahnsinnig über diesen Preis.
Am nächsten Morgen verkatert mit Chai Latte durch den englischen Garten. Und mit Blumen und Babbelbad zu Natascha Müllerschön, Danke sagen. Sie hat einen tollen Laden, da weiß man gar nicht wo man hingucken soll, überall hängen diese schönen Kleider, von denen man schon immer mal eins an haben wollte. Plus die Gelegenheit, es zu tragen. Die hab ich an diesem Abend. Einen Ball. So richtig mit Walzer und Smoking und bodenlangen Ballkleidern und Roulette. Wir haben eine Zigarre probiert. Nach einer Weile wird einem schlecht. Aber vielleicht hab ich auch zu oft gezogen. Und Roulette gespielt. Hab aber nichts gewonnen. Versteh eh nicht, wie das funktioniert. Und natürlich musste ich Weißwurst essen. Also, ick weeß ja nich… Zum Schluss konnten wir nicht mehr laufen auf diesen Mörderdingern und haben Barfuß Polka getanzt.
Am nächsten Morgen: Ich wache auf und denke: wie soll ich denn jetzt sechs Stunden Auto fahren? Im bayerischen Hof gibt es tolles Frühstück. Hat nicht geholfen. Und die unfreundliche Frau an der Rezeption auch nicht (sonst sind sie dort sehr zuvorkommend, aber sie hatte wahrscheinlich schon zu viele verkaterte Gäste vor der Nase). Und die sechs Stunden Regen auf der Autobahn haben es nicht besser gemacht. Mit 90-100 und Aqua Planing bis nach Berlin. Ich empfehle Agatha Christie Hörspiele.
Es war eines der schönsten Wochenenden überhaupt.
Tags: Bayerischer Filmpreis, Filmball, Müllerschön, München
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Bayerischer Filmpreis
Von Holger | 16.Januar 2009
Holger - Ich hoffe, Karoline Herfurth ist nicht böse, wenn ich hier mal wieder meine Administratorenrechte missbrauche. Aber ich finde, das ist doch vermeldenswert:
Die Münchner Regisseurin Caroline Link hat für ihr Drama „Im Winter ein Jahr“ den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie Regie erhalten. Der Film über eine Familie, die den Tod eines Sohnes aufarbeitet, sei ein geglücktes Zusammenspiel von Schauspielern, Kameraführung und überwältigender Musik, begründete die Jury die Wahl am Freitag bei der Vergabe der mit 20.000 Euro dotierten Auszeichnung im Münchner Cuvilliéstheater. Beste Nachwuchsschauspielerin wurde Karoline Herfurth, die in dem Film das Sterben ihres Bruders verkraften muss. Die Bayerische Staatsregierung ehrt mit dem Preis herausragende Leistungen des deutschen Filmschaffens im zurückliegenden Jahr. Quelle: dpa
Herzlichen Glückwunsch an das ganze Team!
Tags: Bayerischer Filmpreis, München
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Jahrespläne
Von Karoline | 20.Dezember 2008
Zu recht bemerkt: Ich bin die nachlässigste Bloggerin aller Zeiten. Das muss geändert werden und geht hiermit offiziell in die Vorsätze für 2009 ein.Und weiter zu recht bemängelt: das muss geändert werden. Es stehen also neue Pläne für diese Seite an, deren Umsetzung aber ein wenig (und bei mir vielleicht ein wenig länger) brauchen wird. Bis dahin also bitte Geduld und ein bezauberndes neues Jahr.
Tags: Blog, Schlagwort hinzufügen
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Nachtrag zu “Kinostart”
Von Karoline | 24.November 2008
Ich freue mich sehr, dass der Film so ein positives Feedback bekommt und dass er Euch so gut gefallen hat. Vielen Dank, für die wirklich netten Zeilen.
Und ich möchte mich hier außerdem offiziell für meine Unzuverlässigkeit entschuldigen. Ich bin überwältigt von Arbeit und um es mit Obelix´ Worten auszudrücken: die spinnen, die Unis. Ich bewundere jeden, der das Zeitmanagement besser beherrscht als ich und ich habe da noch eine Menge zu lernen.
Ich kann sonst nur Positives berichten. Das Studieren macht, außer dass es mich zeitlich überfordert, großen Spaß und ich fasse es gar nicht, wie blauäugig man so durch das Leben spazieren kann – ich wusste ja gar nichts (!) vorher. Wie auch immer.
Ich langweile jetzt nicht länger mit der Uni-mit-zu-wenig-Zeit-Problematik und wünsche noch eine wunderschöne Woche.
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